Inklusion

Schulprofil „Inklusion“

Inklusion im Schulsystem wird von der UN-Menschenrechtskonvention gefordert, d.h. dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung (oder sonderpädagogischem Förderbedarf) das Recht auf gleichberechtigten Zugang zu weiterführenden Schulen haben. „Wer Inklusion will, findet Wege; wer Inklusion nicht will, findet Begründungen“, so ein Zitat des vormaligen Beauftragten der Bundesregierung für die Belangen behinderter Menschen.

Das Gymnasium Pegnitz darf seit 1. August 2016 das Schulprofil „Inklusion“ führen.

Seit Jahren engagiert sich unsere Schule für Inklusion und arbeitet eng mit dem MSD (Mobiler Sonderpädagogischer Dienst) zusammen. Die offizielle Verleihung des Schulprofils „Inklusion“ gibt uns die Möglichkeit, z.B. in Form von zusätzlichen Budgetstunden, Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf bedarfsgerecht zu unterrichten und zu betreuen. Der MSD unterstützt uns beratend und führt regelmäßige Fortbildungen für unsere Lehrkräfte durch, z.B.  zum Thema „Gehörlose Schüler mit Cochlea-Implantat“ durch Frau Zürl (MSD Hören, Markgrafenschule Bayreuth).

Ebenso ist es unserer Schule wichtig, dass sich Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf mit der Thematik auseinandersetzen. So findet beispielsweise seitdem Schuljahr 2013/14 das Projekt „no risk – no fun?“ der DSQ (Deutsche Stiftung Querschnittlähmung) statt.

„No Risk No Fun“ – Berichte

Inklusion bedeutet nicht nur Schülerinnen und Schüler mit einem körperlichen Handicap in die Schulgemeinschaft aufzunehmen, sondern auch denjenigen Hilfestellungen zu geben, die in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung aufgrund verschiedenster Faktoren Probleme haben. Psychische Erkrankungen beginnen oft im Jugendalter. Umso wichtiger sind deshalb wirkungsvolle Prävention und Gesundheitsförderung. Um unsere Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, gibt es Schulprojekt Verrückt? Na und!“ in Zusammenarbeit mit dem ApK (Verein der Angehörigen psychisch Kranker Bayreuth e.V.).  Schüler/innen der 9. Jahrgangsstufe setzen sich einen Tag lang mit seelischer Gesundheit und psychischen Belastungen auseinander. Durch die Begegnung mit Experten lernten die Jugendlichen psychische Probleme anzusprechen anstatt sie zu ignorieren und Ängste und Vorurteile zu hinterfragen.

Spendenübergabe an den Verein durch die SMV (nov. 2017)

Verrückt? Na und! – Berichte

Ausstellung „Handicap international“ (Feb. 2017)

 

Informationen des Kulturministeriums zur Inklusion

Informationen der staatlichen Schulberatung Bayern zur Inklusion