Chemie

Chemie am Gympeg

Lehrkräfte:
StDin Annett Becker
OStRin Martina Fischer (Fachbetreuerin)
StD Dr. Frank Keller
StDin Melanie Loew
OStR Uwe Nikol
StRin Tamara Schickel
StRin Sabrina Willer
OStR Thomas Zuber

Chemie wird am Gympeg im sprachlichen und sozialwissenschaftlichen Zweig in der 9./10. Klasse zweistündig unterrichtet.
Im naturwissenschaftlich-technologischen Zweig von der 8. bis 10. Klasse dreistündig, da eine Stunde „Profil“, die meist als praktische Chemie-Übung in der 8. und 9. Jgst. angelegt ist, hinzukommt.

Unterrichtswerk ist die „Galvani“-Reihe vom bsv-Verlag.

Merkblatt zum Erstellen von Formeln

Wichtige chemische Formeln

Es gibt auch in Chemie die Möglichkeit, am Wettbewerb „Jugend forscht“ teilzunehmen.

In der Q-Phase kann man Chemie als Kurs belegen und schriftliches Abitur oder Kolloquium machen.

Die Schülerinnen und Schüler haben in der Q-Phase ebenso die Möglichkeit das Biologisch-Chemische Praktikum zu belegen. Es erfreute sich regem Interesse, so dass im Schuljahr 2017/18 sogar zwei Kurse zustande kamen. Im aktuellen Schuljahr belegen 23 Schüler das BC-Praktikum.

Es werden auch W- und P-Seminare angeboten. Im Schuljahr 2016-18 gibt es das W-Seminar „Backe, Backe Kuchen“ von Dr. Frank Keller und 2015/17 das W-Seminar „Experimentiersets für Schülerhand“. Dieses schlossen die Abiturientinnen und Abiturienten im Februar 2017 ab und erstellten neben der schriftlichen Seminararbeit auch Experimentierkisten zu verschiedensten Themen, die von den Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klassen (NTG-Zweig) in den Chemie-Übungsstunden mit Begeisterung ausprobiert wurden. Der anschließend ausgefüllte Feedbackbogen zur Experimentierkiste zeigte, dass die Kisten durchweg gelungen sind.

In 2015/17 fand das P-Seminar „Rauschfrei“ – eine Alkohol-Präventionskampagne“ unter der Leitung von Frau Fischer statt. Am Sommerfest 2017 stellten die Schüler*innen des P-Seminars ihr Projekt den Besuchern vor.

P-Seminar Rauschfrei

Das Projekt hatte den Inhalt einen Projekttag für die 9. Jahrgangsstufe zum Thema Alkoholprävention zu gestalten. Verwirklicht wurde der Projekttag am 19. Oktober, an dem die Schülerinnen und Schüler jeder 9. Klasse die unterschiedlichsten thematischen Stationen (z.B. Erste Hilfe, Rauschbrillenparcours, alkhoholfreie Cocktails, Bilderrätsel, Schätzfragen und Mythen) bearbeiten.

Lehramtsstudenten der Universität Bayreuth

Bis einschließlich 2017 wurde am Gymnasium Pegnitz das studienbegleitende Praktikum für Lehramtsstudenten des Fachs Chemie und das studienbegleitende Seminar von Frau Fischer durchgeführt. Jeden Dienstag hospitierten die Studenten der Universität Bayreuth in den Jgst. 8 bis 10 und führten Lehrversuche durch. Die Studenten bereicherten durch ihre Ideenvielfalt und aktuellen didaktischen Methoden den Unterricht.

Aktionen der Chemie-Fachschaft

Ein „chemischer“ Nachmittag für die OGST-Schülerinnen und Schüler

Frau Studienreferendarin Stenglein bot den Schülerinnen und Schülern der offenen Ganztagsschule am 20. Juni 2018 ein besonderes Event: eine Experimentiershow.

Film

Schülerübung im März 2017

SMV-Tag 27. Juli 2017

Die Referendarinnen Frau Doleschal und Frau Poxleitner boten für die Unterstufe einen „kleinen Tag der Chemie“ an, an dem Schülerinnen und Schüler Gummibärchen herstellen und viele andere kleine chemische Experimente durchführen konnten.

Tag der Offenen Tür 28. April 2017

Wie jedes Jahr konnten interessierte Schülerinnen und Schüler der Grundschulen kleine chemische Experimente unter Anleitung im Chemie-Übungssaal durchführen. Außerdem gab es dieses Mal auch ein besonderes Event: Frau Doleschal und Frau Poxleitner führten spektakuläre chemische Experimente im Chemie-Lehrsaal durch und begeisterten Schüler und Eltern.

Feuerlöschübung (14. Oktober 2015)

Im Anschluss an die erste Chemie-Fachsitzung im Schuljahr 2015/16 führten auf dem oberen Parkplatz zwei Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr Heinersreuth verschiedene Brandursachen und die anschließende Bekämpfung vor. Feuerlöschertypen und ihre Anwendung wurden erklärt und von den Fachschaftsmitgliedern angewandt.

Vorgeführt wurden die Explosion einer bereits vollständig geleerten Spraydose und ein Fettbrand einer nur 1 cm hohen Schicht Fett. Verschiedene Feuerlöscher wurden erklärt. Anwendung, Verbreitung und Gebrauch von Pulverlöscher und CO2 – Löscher wurden erläutert. 

Wasserexpedition (Mai 2015)


Das Team der WASSEREXPEDITION (Umweltbildungsinstitut Geoscopia GbR) besuchte im Mai die Klassen 9c und 9c (NTG) an unserer Schule. Die Naturwissenschaftler/Pädagogen erläuterten anhand von Satellitenbildern in sachkundigem und interaktivem Vortragsstil, was mit unserem „Blauen Planeten“ geschieht. Hierfür wurde eine Satellitenempfangsanlage auf dem Dach des Gymnasiums Pegnitz aufgebaut und mit Hilfe von Live-Satellitenbildern verschiedene Regionen der Erde gezeigt. Dadurch wurden den Schülerinnen und Schülern die globalen Zusammenhänge verdeutlicht, die für den Wasserkreislauf relevant sind. Im Vergleich mit älteren Satellitenbildern wurden die Veränderungen und Auswirkungen sichtbar, die durch das menschliche Handeln verursacht werden.


Ausgehend von den globalen Beispielen intensiver Landwirtschaft mit Überdüngung und Pestizideinsatz wurde der Blick auf die Situation in Bayern gerichtet. Auch auf aktuelle Themen im Zusammenhang mit Wasser (z.B. Hochwasser in 2013) wurde eingegangen.
Die Folgen unseres Verbraucherverhaltens in Deutschland wurden in Gruppenarbeit mit Hilfe des Werkzeuges „Virtuelles Wasser“ vertieft. Jede Gruppe ermittelte z.B. den Gruppenwert des virtuellen Wassers für das eigene Frühstück, und die Kleidung, die jeder trägt, für technische Geräte und den Papierverbrauch, entweder den eigenen oder den der Schule und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen. Es wurde auch in Kleingruppen experimentiert. So konnten die Schülerinnen und Schülern selbst mitgebrachte Wasserproben aus Teichen o.ä. auf Nährstoffe, Schadstoffe und pH-Wert experimentell untersuchen und die Ergebnisse besprechen und einordnen.
Martina Fischer

Besuch Dr. Ehli von der FAU (11. März 2015)

Besonders gefreut hat es mich, dass die Klasse 10d von der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ausgelost wurde und somit in den Genuss eines zweistündigen Experimentalvortrages von Dr. Christian Ehli  kam, der hierzu im März an unsere Schule kam. Im Ausblick zu den einzelnen Themenbereichen aus dem Arbeitsfeld eines Chemikers / einer Chemikerin (Puzzlesteine), wurde ein kleiner kompakter Vorgeschmack auf die Lehrplaninhalte von Q11 und Q12 gegeben. Ziel war es, Neugier auf das Fach Chemie zu wecken und den Schülerinnen und Schülern die Wahl der naturwissenschaftlichen Fächer in der Oberstufe zu erleichtern.

Begleitet wurden die  Informationen mit  vielen interessanten Experimenten, bei denen die Schülerinnen und Schüler zum Teil selbst mitwirken durften. Unter anderem lernten sie, warum Knödelhilfe als Tintenkiller wirkt, wie ein moderner Alkomat funktioniert, ob ein Kuss zweier Zahnspangenträger einen elektrischen Schlag nach sich zieht, wie man auf einer einsamen Insel mit einfachsten Hilfsmitteln  eine Batterie fürs Handy bauen kann, wie ein Knicklicht funktioniert, chemische Nachweisrektionen in der Forensik „den Tätern auf der Spur“ und vieles mehr (siehe Fotos) … eben Chemie in allen Lebensbereichen und –belangen.

Martina Fischer

Bericht über die Exkursion der Klassen 9c und 9d an die Universität Bayreuth: DNA – unser Erbgut (3. März 2015)

Die Universität Bayreuth gibt einzelnen Schulklassen die Chance, mehr über die Entstehung und allgemein über das Thema DNA zu erfahren. Frau Fischer hat das Gymnasium Pegnitz dazu angemeldet, und per Auslosung wurden wir letztendlich an die Uni Bayreuth eingeladen.


Somit machten sich 21 Schüler der Klassen 9c und 9d am Dienstag, den 03. März 2015, um 8:00 Uhr mit dem Bus auf den Weg nach Bayreuth, um dort mehr über unser Erbgut zu erfahren. An der Uni angekommen, wurde uns zuerst grob der Ablauf unserer Exkursion geschildert, um uns einen ersten Überblick über den Zeitplan zu verschaffen. Anschließend durften wir gleich in weiße Laborkittel schlüpfen und uns eine Sicherheitsbrille holen. Bevor wir an das eigentliche Experimentieren gehen durften, bekamen wir einen Vortrag über die Labormaterialien und -arbeitsweisen. Außerdem mussten wir Vieles erst einmal üben, damit wir dann bei den geplanten Versuchen nichts falsch machen. So haben wir zum Beispiel das, was wir im vorangehenden Vortrag über die unterschiedlichen Methoden Flüssigkeiten mit verschiedenen Pipetten aufzunehmen und abzugeben, gefestigt, indem wir dies mit einer blau gefärbten Flüssigkeit übten.


Dann wurde es auch schon ernst! Wir haben die Aufgabe bekommen, mit Hilfe einer Anleitung, unsere DNA aus dem Speichel sichtbar zu machen. Erstmal schwer vorstellbar, wie wir das ohne viel Übung machen sollten und wie man DNA überhaupt sehen kann. Aber dennoch hat es jedes Zweierteam nach einer Zeit geschafft. Zuerst wurde aus jedem Team eine Person bestimmt, die etwas ihrer Spucke „opferte“. Diese Person musste dann circa 2 Minuten trocken kauen und mit den Zähnen an der Innenseite der Backentaschen entlangfahren um so viele Zellen wie möglich in dem Speichel zu sammeln. Wichtig war, dass man die Flüssigkeit nicht herunterschluckte, was gar nicht so einfach war, wie es klingt. Anschließend wurde die Spucke in ein Becherglas gegeben und in Salzwasser aufgelöst. Danach haben wir dieses Gemisch mit eisgekühltem Alkohol und Feinwaschmittel aufgefüllt. Hier war es wichtig die richtigen Pipetten zu benutzen und es zeigte sich, wer vorher aufgepasst und wer sich wohl doch eher mit seinen Tischnachbarn beschäftigt hatte. Diese Mischung wurde dann im Wasserbad erwärmt und schlussendlich waren weiße dünne Fäden zu erkennen. Unser Erbgut war sichtbar!


Nach einer Mittagspause wurden in Partnerarbeit spezielle Gelförmchen hergestellt, in die wir dann anschließend die in der Zwischenzeit erneut aufbereitete DNA hineingefüllt werden konnte, um herauszufinden, wie lang unsere DNA Stränge waren.


Während wir darauf warteten, dass das Erbgut mit Hilfe einer Trägersubstanz durch das Gel wandert, um dann die unterschiedlichen Proben vergleichen zu können, durften wir im Computerraum an einer anschaulichen Graphik verschiedene Aufgaben lösen.
Es war für alle ein sehr bereichernder Tag und noch dazu Abwechslung zum ganz normalen Schulalltag.
Pauline Goseberg, Heckel Lena, Klasse 9d

Tag der offenen Tür 2013: Herstellung von Brausepulver

Elektrochemie (März 2012) in Erlangen
Eine Abiturvorbereitung der besonderen Art durften die Chemiekurse der Q12 kurz vor den Osterferien erleben. Herr Dr. Christian Ehli
vom Lehrstuhl für Physikalische Chemie I der Universität Erlangen brachte den Schülerinnen und Schülern am 30. März 2012 die Elektrochemie mit beeindruckenden Versuchen näher. So durften die Schüler zum Beispiel selbst einfache Batterien aus ihrer Schokoladenosterhasenverpackung bauen.
Melanie Loew