Geschichte und Sozialkunde am Gympeg

Lehrkräfte, die nur Sozialkunde unterrichten:

OStR Karl-Heinz Aschenbrenner
StRefin Stefanie Bamberger

Lehrkräfte, die nur Geschichte unterrichten:
StD DieterBauer
StR Thorsten
StR Andreas Felser
StDin Tanja Hilpert
OStRin Eva-MariaMetter
StD Axel Schreiber
StRin Petra Wilk-Böhm
StRefin Sharon Hawkins

Lehrkräfte, die beide Fächer unterrichten:
StR Stephan Fries
StRin Katja Gold
StR Olaf Huber
und zwei weitere Lehrkräfte, darunter die Fachbetreuerin

Die Pyramiden von Gizeh

Lehrwerke Sozialkunde:
Für die 8. Klassen gibt es kein zugelassenes Lehrbuch
In der 9. Klasse nutzen wir im WSG-Zweig das Lehrwerk „Politik aktuell 9, Zusammenleben im 21. Jahrhundert“ aus dem Buchner-Verlag.
Jahrgansstufen 10,11,12: Mensch und Politik
Putzger Geschichtsatlas – Im Abitur ist nur die 104. Auflage zugelassen!

Lehrwerke Geschichte:
Jahrgangsstufe 6 bis 9: Forum Geschichte 1-4
Jahrgangstufe 10: Das waren Zeiten 5
Jahrgangsstufe 11 und 12: Buchners Kolleg Geschichte 11 u

Im Abitur ist der Putzger-Atlas in der 103. und 104. Auflage zugelassen

Selbstverständnis des Faches Geschichte:
Im Fach Geschichte erhalten die Schüler „vertiefte Erkenntnisse über Strukturen, Entwicklungen, Ereignisse und Persönlichkeiten, welche die Vergangenheit geprägt haben und damit auch das Leben in der Gegenwart beeinflussen. Sie erhalten einen Einblick in das Denken und Handeln der Menschen in früheren Zeiten. Ihnen wird bewusst, wie historisches Wissen entsteht, und sie entdecken das Faszinierende an der Beschäftigung mit der Dimension „Zeit“.< Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fördert die Bereitschaft, sich mit dem zeitlich und räumlich Fernen sowie dem Fremden und Ungewohnten auseinanderzusetzen und ihm mit Offenheit zu begegnen. Gleichzeitig erleichtert die Beschäftigung mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart die Orientierung der Schüler in ihrer eigenen Lebenswelt. Um die Zukunft mitzugestalten, bedarf es der Erkenntnis, dass die Gegenwart historisch bedingt ist. Ein vertieftes historisches Bewusstsein ist somit wesentlicher Bestandteil einer soliden politischen Bildung.“
(aus dem Fachprofil Geschichte G8)

Aachener Dom

Außerschulische Lernorte:

  • In der 9. Jgst. fahren die Schüler im Rahmen des GU in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

  • In der 11. Jgst. besuchen die Schüler am Schuljahresende „Klein-Berlin“, das ehemals geteilte Dorf Mödlareuth an der früheren deutsch-deutschen Grenze.

Selbstverständnis des Faches Sozialkunde

Sozialkunde ist als Leitfach der politischen Bildung Pflichtfach für alle Schüler in den Jahrgangsstufen 10 mit 12. Im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium beginnt der sozialkundliche Unterricht bereits in der 8. Jahrgangsstufe. Dabei lernen die Schüler den Menschen als soziales und politisches Wesen kennen sowie die wichtigsten Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und Grundlagen der internationalen Politik.

Übergeordnete Ziele sind, die Schüler auf der Grundlage eines demokratischen Welt- und Menschenbilds zu eigenverantwortlichem Handeln, Urteilsfähigkeit und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zu erziehen.

Das Fach Sozialkunde trägt außerdem zum Aufbau eines individuellen Wertesystems bei, das ethische Maßstäbe für die eigene Lebensführung setzt, sich insbesondere auf die Achtung der Menschenwürde und den damit verbundenen Menschen- und Bürgerrechten setzt und die Ablehnung extremistischer Grundhaltungen einschließt.

Einen wichtigen Bestandteil der politischen Bildung stellt die Zusammenarbeit mit anderen Fächern dar, insbesondere die Kooperation mit dem Fach Geschichte. Den Schülern wird der Zusammenhang zwischen der historischen Dimension und den Aufgaben für Staat und Gesellschaft heute deutlich.

(aus dem Fachprofil des Faches Sozialkunde G8, gekürzt und bearbeitet)

 

Altes Rathaus in Regensburg, Sitz des Immerwährenden Reichstags von 1663-1806

Bericht eines Offiziers aus Afghanistan (2012)

Zeitzeugin aus Israel (Januar 2014)

Exkursion in die Steinzeit (Okt. 2013)

P-Seminare in Geschichte und Sozialkunde

 

Infos zum sozialwissenschaftlichen Zweig (WSG-S) ab 8. Jgst.:

Die Menschenrechte der französischen Revolution

Mit Schuljahresbeginn 2011/12 bekam das Gymnasium Pegnitz einen neuen Zweig. Neben der naturwissenschaftlich-technologischen und der sprachlichen Ausbildungsrichtung kann der sozialwissenschaftliche Zweig gewählt werden. Deshalb sollen im Folgenden häufig gestellte Fragen beantwortet werden.

Was bedeutet WSG-S?
Das ist die offizielle Bezeichnung für das „Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Gymnasium mit sozialer Ausprägung“, früher einfach nur „Sozialwissenschaftliches Gymnasium“. Daneben gibt es noch das „Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Gymnasium mit wirtschaftlicher Ausprägung“ ( WSG-W),z.B. in Eschenbach. In jedem Fall handelt es sich bei dem neuen Zweig um etwas Besonderes, gibt es doch die nächstgelegenen sozialwissenschaftlichen Gymnasien erst in Ebermannstadt, Bayreuth oder Nürnberg. Dadurch eröffnen sich für unsere Schüler/innen Möglichkeiten und Perspektiven, die bislang nur mit erheblichem organisatorischen Aufwand gegeben waren.

An wen richtet sich der neue Zweig?
Der neue Zweig richtet sich grundsätzlich an alle Schüler/innen, die neben den sprachlichen und naturwissenschaftlichen Fächern nach Alternativen suchen und im Rahmen der Praktika außerunterrichtliche Erfahrung sammeln wollen. Dem „Lernen mit Herz und Hand“ wird hier Rechnung getragen, z.B. durch verpflichtende Praktika.

Welche Inhalte vermittelt das WSG-S?
Wie in jedem anderen Fach auch gibt es auch für den sozialwissenschaftlichen Zweig einen festgelegten Lehrplan. In den Jahrgangsstufen 8 und 9 werden je zwei Stunden im Fach Sozialkunde und im Fach sozialpraktische Grundbildung unterrichtet, in der 10. Jahrgangsstufe kommt noch eine Profilstunde hinzu. Sozialkunde vermittelt die klassischen politischen und soziologischen Inhalte wie zum Beispiel die Grundlagen der Verfassungsordnung der BRD, Mitwirkungsmöglichkeiten in der demokratischen Gesellschaft oder Grundzüge der politischen Ordnung in Deutschland. SPG (Sozialpraktische Grundbildung) lehnt sich an die alte hauswirtschaftliche Ausbildung an und enthält Themen wie „Gesunde Ernährung“ oder die „Rolle von Vorbildern“ (vgl. Lehrplan 8. Jgst.). Die detaillierten Lehrplaninhalte können unter www.isb-gym8-lehrplan.de eingesehen werden.

Welche Prüfungen werden abgenommen?
In Sozialkunde wird pro Halbjahr eine Schulaufgabe geschrieben. Diese zählt im Verhältnis 1:1 zu den mündlichen Noten. Darüber hinaus werden Noten in herkömmlicher Art und Weise, also z.B. in Form von Abfragen, Referaten, Präsentationen etc., gemacht.

Wie ist das mit den Praktika?
Insgesamt müssen in den Jahrgangsstufen 8 mit 10 15 Praktikumstage überwiegend in der unterrichtsfreien Zeit absolviert werden. Die Praktikumstage sind derzeit wie folgt verteilt:
– Jgst. 8: 2 Praktikumstage werden durch die Hausaufgabenbetreuung an der Grundschule Pegnitz oder am Gymnasium Pegnitz abgeleistet. Das bedeutet, dass die Schüler/innen drei Wochen lang je zwei Nachmittage pro Woche Praktikum machen müssen. Das Freiwillige soziale Jahr wird in der 8. Jgst. NICHT als Praktikum anerkannt.
– Jgst. 9: Hier besteht die Möglichkeit, entweder das Freiwillige soziale Jahr im Umfang von 50 Stunden pro Jahr abzuleisten ( Weitere Informationen unter www.freiwilligen-zentrum-bayreuth.de) oder selbst ein Praktikum an vier zusammenhängenden Tagen in den Ferien zu organisieren. Dieses ist vorher mit den Lehrkräften bzw. der Schulleitung abzusprechen. In beiden Fällen gehört die selbstständige Organisation (ggf. Impfungen, Versicherungen) zu den Bestandteilen des Praktikums.
– Jgst. 10: Das Praktikum in der 10. Jgst. Findet in der zweiten Woche der Osterferien sowie in der ersten Schulwoche nach den Osterferien verpflichtend für alle in einer vorgegebenen Einrichtung statt.
Hinweise zum Sozialpraktikum

Wer unterrichtet die neuen Fächer?
Im sozialwissenschaftlichen Zweig werden Lehrkräfte mit der Fakultas Sozialkunde eingesetzt.

Wie geht es in der Oberstufe weiter?
Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Eine Chance ist die Fortsetzung des Profilfaches Sozialkunde in der 11. und 12. Jahrgangsstufe im Rahmen von zwei Unterrichtsstunden mit eigenem Lehrplan anstelle des einstündigen Faches in Verbindung mit Geschichte, das für alle anderen Schüler/innen in der Q-Stufe verpflichtend ist. Außerdem kann SPG am WSG-S im Profilbereich zweistündig als „Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder“ (SwA) mit eigenem Lehrplan weitergeführt werden. Daneben können auch W- und P-Seminare mit sozialkundlichen Themen angeboten werden. Wer das WSG-S besucht hat, hat die Möglichkeit, Sozialkunde und / oder SPG (bzw. SwA) als eigenständiges Fach (d.h. nicht in Verbindung mit Geschichte) weiterzuführen und Abitur in Sozialkunde (schriftlich und mündlich) bzw. SPG (nur mündlich) zu machen.

„Muss man dann Politiker werden?“
Diese Frage stellte eine Schülerin im Rahmen der Informationsveranstaltungen. Die Sorge mancher Schüler/innen und Eltern, dass man durch die Wahl des neuen Zweiges im Hinblick auf die spätere Berufswahl zu stark festgelegt sei, erscheint durchaus verständlich, will man doch in Zeiten moderner Erziehung und Bildung sein Kind optimal auf ein späteres Studium oder die spätere Berufswahl vorbereiten. Vermittelt der sozialwissenschaftliche Zweig unter diesem Gesichtspunkt tatsächlich alle nötigen Kompetenzen? Die Antwort heißt ganz eindeutig: JA! Wie in keinem anderen Zweig lernen Schüler/innen miteinander im Team zu arbeiten und Fragestellungen eigenverantwortlich anzugehen und zu lösen. Durch die Praktika erhalten sie Einblicke in das reale Leben außerhalb der Klassenzimmertür. Kreativität sowie eigenverantwortliches Denken und Handeln sind elementare Lerninhalte, die neben allgemein notwendigen Grundkenntnissen erworben werden. In der Oberstufe (11. und 12. Jahrgangsstufe) werden dann alle Zweige wieder zusammen geführt, so dass durch die Wahl des WSG-S sicher keine endgültige und unumkehrbare Entscheidung für den späteren Beruf getroffen wird. Man muss also nicht unbedingt Politiker werden, wenn man ein sozialwissenschaftliches Gymnasium besucht hat, aber man kann natürlich.

„Freiwilliges soziales Jahr“ in Bayern

Projekte, die die Demokratie fördern